Können Zahnimplantate trotz einer Krebserkrankung gesetzt werden?

Eine Implantation ist immer eine Belastung für das Immunsystem, da nach der OP ein Einheilungsprozess stattfinden muss. Es muss also bei jedem Patienten sein aktueller Zustand, seine aktuelle Behandlung und seine Krankengeschichte in Betracht gezogen werden, um über den Sinn und die Zulässigkeit einer Implantation zu entscheiden. Befindet Sie sich als Patient mitten in einer aktuellen Krebstherapie, so ist es weder sinnvoll noch möglich eine Zahnimplantation durchzuführen.

Ist die Behandlung allerdings abgeschlossen und ihr Allgemeinzustand zufriedenstellend, so kann implantatgetragener Zahnersatz in Betracht gezogen werden. Ihr Arzt wird mit ihnen sehr genau erörtern, was möglich ist und was nicht.

Insbesondere bedeutet die Implantation Hoffnung für viele Strahlenpatienten. Bestahlungen, die den Mund-Kiefer-Bereich mitbetreffen, führen häufig zu der so genannten Stahlenkaries. Der Patient verliert Monate nach der Bestrahlung einige oder im schlimmsten Fall auch alle Zähne des betroffenen Bereichs.

Zur der Belastung der schweren Erkrankung kommt dann ein zusätzlicher Verlust an Lebensqualität hinzu. Erschwerend wirkt sich hier oft aus, dass die Bestrahlungen die Speichedrüsen geschädigt haben. Durch den resultierenden trockenen Mund ist das Tragen einer herkömmlichen Prothese oft kaum zumutbar. Implantate sind hier eine wohltuende Lösung.

Von einem Knochenaufbau unter der Gabe von Knochenwachstum fördernden Präparaten sollte in jedem Fall abgesehen werden. Die Gründe liegen auf der Hand.

Sollten Sie selbst oder ein Angehöriger betroffen sein, so wünschen Wir Ihnen viel Kraft und Erfolg auf Ihrem Weg zurück zur Gesundheit! Gerne beraten wir Sie unverbindlich und kostenlos! Wir würden uns freuen, mit Ihnen gemeinsam herauszufinden, welche Behandlung Ihnen Sicherheit und ein Stück Lebensfreude zurückbringen kann.


ZWP Online - Implantatgetragene Rehabilitation nach Strahlentherapie