Hier greift Prophylaxe

Prophylaxe geht jeden Menschen mit bleibenden Zähnen an. Eine gründliche und vor allem regelmäßige Zahnreinigung ist die Voraussetzung für gesunde Zähne. Aber manchmal ist das Leben hecktisch und
manchmal sind wir einfach gelangweilt oder abgelenkt bei der Zahnreinigung. Süßes, Chips und Co., Rotwein,
Kaffee, Tee und Saures arbeiten gegen unsere Zahngesundheit. Auf diese Weise sammelt (fast) jeder Mensch im Laufe der Monate mehr oder weniger große Stellen mit harten bakteriellen Belägen, Verfärbungen und Zahnstein an. Über Zeit werden daraus Karies und endzündliche Bereiche am Zahnfleisch.

 

 

 

listenpunktEine regelmäßige Prophylaxe vertreibt diese Feinde ihrer Zahngesundheit bevor weiterer Schaden entsteht.

listenpunktAls angenehmer Nebeneffekt, werden Verfärbungen und unschöenr Zahnstein entfernt.Die Zähne sehen hell und gesund aus.

listenpunktDie reduzierte Keimzahl im Mundraum verhindern oder vertreiben eventuellen Mundgeruch und führen zu einem guten Geschmack im Mund.


Beeindruckend ist die über 30 Jahre durchgefführte Langzeitstudie von Prof Axelsson:

1972 wurden bei 550 Patienten alle Zähne saniert. Anschließend wurden die Probanden in 2 Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe als Kontrollgruppe absolvierte lediglich die Routinekontrolle beim Zahnarzt und putzte ihre Zähen konsequent selbst. Die andere Patientengruppe erhielt regelmäßige professionelle Zahnreinigungen: Anfänglich alle zwei Monate, später wurde die Anzahl dieser Prophylaxesitzungen individuell risikogerecht reduziert. Nach sechs Jahren waren die Resultate eindeutig: Die Patienten ohne Zahnreinigung hatten durchschnittlich 14 neue kariöse Zähne, die andere Gruppe nur 0,2! Danach entschied Prof. Axelsson, die Kontrollgruppe aufzulösen und auch diesen Patienten die Vorteile der Individualprophylaxe anzubieten.

Im Jahr 2002 erfolgte eine Nachuntersuchung der verbliebenen Teilnehmern der Studie - mit einem beeindruckenden Ergebnis:
Hatten 1972 alle Teilnehmer dieser Studie im Schnitt 25,8 Zähne, so verfügten die untersuchten Probanden 30 Jahre später immer noch über 25,1 Zähne. Sie hatten also in 30 Jahren gerade 0,7 Zähne pro Patient verloren! Zahnverlust ist also kein Schicksal, es liegt in Ihrer Hand!

Hier können Sie, bei Interesse, den Artikel zur der Originalstudie von Prof. Axelsson erwerben.