Knochenaufbau - ein Spezialgebiet von Dr. Klewer

Jedes Haus braucht ein solides Fundament, jeder Baum einen tiefen Untergrund. Jedes Implantat braucht guten Halt im Knochen. Eine kleine Operation schafft Abhilfe, wenn der eigene Knochen nicht mehr ausreicht, z.B. wenn die eigenen Zähne schon vor Jahren verloren gegangen sind.

 

In den letzten 10 Jahren hat Dr. Olaf Klewer kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Verfahren im Bereich Knochenaufbau Implantation mitgewirkt. Seine besonderen Schwerpunkte liegen in der besonders schonenden Technik des ballonassisitierten Sinuslifts und der Entwicklung neuer Knochenersatzmaterialien. Eine besonders schonende und einfache Möglichkeit die Materialien in den Kiefer einzubringen und zu verankern ist das Ziel. Zur Zeit wirkt er aktiv an einem entsprechenden Forschungsprojekt der FH Aachen mit, in dessen Rahmen eine von ihm mit betreute Forschungsarbeit sogar den TeTRRa-Preis erhielt.

Henry Vandyke Carter - Henry Gray (1918) Anatomy of the Human Body

 

Knochenaufbau schnell erklärt

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1. Klassische Ist-Situation

Nicht vorhandene Zähne haben nach einiger Zeit den Rückgang der Knochenmasse im Kieferbereich verursacht.Implantate haben kein Fundament, in das sie einheilen könnten. Eine Verstärkung des Zahnhalteapparates ist medizinisch sinnvoll.

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2. Einsetzen des Knochenblockes

Durch Digitale Volumentomographie ist es dem Implantologen möglich, bereits vor dem Einsetzen den nötigen Knochenblock passgenau anzufertigen. Das Einsetzen selbst ist dadurch für den Patienten deutlich kürzer und für den Implantologen ein sehr planbarer Schritt.
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3. Fixierung des Knochenblockes

Spezielle Halteschrauben fixieren den neuen Knochenblock an der richtigen Stelle. So wie bei einem geschienten Knochenbruch, bildet sich neues eigenes Knochenmaterial und die vorhandene Knochenmasse normalisiert sich allmählich.
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4. Knochenaufbau abgeschlossen

Die vorhandene Knochenmenge ist schliesslich angewachsen und das Implantat findet festen halt in Ihrem Kiefer.

 

 

Durch dieses Verfahren entsteht neuer eigener Knochen, der das Implantat - die künstliche Zahnwurzel - von nun an sicher trägt. Die Behandlungsdauer wird durch dieses Verfahren häufig nicht velängert.

 


Mögliche Materialien für den Knochenaufbau

1-knochenaufbauKörpereigener Knochen entweder aus dem Kieferknochen oder in besonders umfangreichen Situationen aus dem Beckenkamm (Hüfte)

2-knochenaufbauSynthetische Materialien, wenn nur eine geringe Knochenmenge aufgebaut werden muss.

3-knochenaufbauBiologisches Ersatzmaterial, zum Beispiel hochgereinigtes Knochenmaterial vom Rind oder Schwein. Hierbei wird in der Regel eine spezielle Membran eingebracht, um die Abheilung zu unterstützen.

 


Mögliche Verfahren zum Knochenaufbau

1-knochenaufbauSinuslift - Knochenaufbau im Oberkiefer

2-knochenaufbau Bonespreading - sanftes Spreizen des vorhandenen Knochens

3-knochenaufbauDistraktionsosteogenese - Knochengewinn durch natürliches Wachstum