So genannte „zygomatische Implantate“ werden auch Jochbein-Implantate genannt. Sie sind länger als normale Implantate -bis zu 5 cm- und werden vor allem für Patienten genutzt, deren Kiefer durch längere Zahnlosigkeit bereits sehr geschwächt ist.

Durch ihre besondere Länge finden sie während der Operation ihren Halt nicht nur im Kiefer selbst sondern auch im Jochbein. Hierdurch können aufwändige Knochenaufbauten (Augmentationen) verhindert werden und eine perfekt sitzenden Prothese auf wenigen Implantaten befestigt werden. Oftmals reichen vier Implantate: Im Frontbereich, wo der Knochen i.A. noch besser erhalten ist, normale Implantate und im hinteren Bereich mit einem passenden Winkel eingesetzt: zwei zygomatische Implantate.

Warum eine Vollprothese auf Implantaten befestigen?

Gerade wenn die Knochensubstanz stark zurückgegangen ist, „hält“ eine reguläte Zahnprothese kaum noch in befriedigender Weise: Sie rutscht und scheuert. Patienten, die eine „Verankerung“ an passenden Implantatknöpfchen wählen, berichten von der großen Last, die ihnen dieser kleine Eingriff abgenommen hat. Sprechen, Essen, Lachen sind dananch wieder unbefangen möglich und die Gedanken kreisen nicht dauernd um den störenden, rutschenden, drückenden losen Zahnersatz.

Wie lange dauert es, bis meine Prothese von Implantaten getragen werden kann?

Da zygomatische Implantate sofort belastet werden können, ist die Versorgung mit Implantaten und Prothese noch am gleichen Tag möglich.